Wahlen 2019

Wahlen 2019.
Im Frühjahr 2019 findet die Europawahl und in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Dabei wird die Regionalversammlung, der Kreistag sowie unser Gemeinderat Steinheim und die Ortschaftsräte in Kleinbottwar und Höpfigheim neu gewählt.

Ohne Wahlen gibt es keine Demokratie. 
Zur Demokratie gehört unverzichtbar, dass in regelmäßigen Abständen der Wille der Mehrheit der Bürger neu festgestellt wird und sie ihre Repräsentanten in den Gemeindevertretungen, Kreistagen und Parlamenten neu bestimmen. 
Die Ausübung des Wahlrechts ist deshalb lebensnotwendig für eine Demokratie. Der Wählerwille, der durch Wahlen zum Ausdruck kommt, ist Grundlage für die politischen Entscheidungen in der nachfolgenden Wahlperiode. Wahlen ermöglichen, bisherige Mehrheiten zu Minderheiten zu machen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Kontrolle. So wird verhindert, dass bestimmte Gruppen Herrschaft auf Dauer ausüben können. 
In der Bundesrepublik Deutschland herrscht das Prinzip der repräsentativen Demokratie. Das bedeutet, die Bürger wählen ihre Vertreter, die für sie eine Wahlperiode lang die politischen Entscheidungen treffen. Die Gewählten bei den Kommunalwahlen sind Vertreter aller Einwohner des jeweiligen Wahlgebietes, nicht nur ihrer Wähler. Sie sind nur ihrem Gewissen und dem Gemeinwohl verpflichtet und an Weisungen und Aufträge nicht gebunden. So wird ein hohes Maß an Unabhängigkeit der gewählten Vertreter gesichert.

Warum wählen lassen.
Sie wollen sich aktiv für unsere Gemeinde engagieren? Dann ist eine Kandidatur im Gemeinderat oder Ortschaftsrat genau das richtige für Sie. Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen:

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt,
  • haben seit über drei Monaten Ihren Hauptwohnsitz in Steinheim, Kleinbottwar oder Höpfigheim,
  • haben die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Landes. 
Warum wählen gehen.
Das Argument "Wozu soll ich wählen, ich kann ja doch nichts ändern!" zählt nicht. Wenn ein einzelner (oder wenige) nach Belieben bestimmen könnten, würde ja keine Demokratie, sondern eine Diktatur und Tyrannei vorliegen. Aber jeder kann sich dahingehend engagieren, andere von seiner Meinung zu überzeugen und kann versuchen, eine Minderheitenmeinung mehrheitsfähig zu machen.

Hier gibt es weiter Informationen.